Tuesday, September 19, 2006

Dem Weltmeister seinen Neffen

Wie einige von meinen lieben Lesern es bereits bemerkt haben, tendiert dieser Blog immer mehr Richtung tierisch abgefahren. Da hatten wir Jeremya und natürlich den Cody. Und um dieser schönen Tradition auch weiterhin treu zu bleiben, habe ich mich auf den Weg gemacht, um “Dem Weltmeister seinen Neffen“ zu treffen.
Natürlich könnte ich euch hier auch schreiben, wie toll die alkoholischen Getränke sind und vor allem welche Dimensionen die hier haben, da ja schon die normale Frischmilch in Gallonen verteilt wird. Oder wie schön die Landschaft ist, welche ihr garantiert schon tausend mal in Büchern oder in Filmen gesehen habt.
Nein Kollegen, mich zieht es auf´s Land zu den wahren Freunden des Menschen. Und auf einer dieser Reisen traf ich “Dem Weltmeister seinen Neffen“.

Worin “Der Weltmeister“ wohl Weltmeister ist, könnt ihr bestimmt selber sehen. Fangen konnte “Dem Weltmeister seinen Neffen“ die rote Scheibe jedenfalls richtig gut. So gut, dass ich schon gar nicht mehr aufhören konnte auf den Auslöser zu drücken. Also danke fürs lesen und viel Spass beim glotzten.
UND AN ALLE HOMIES, ALLES GUTE ZUM SCHULANFANG...
Wir sehen uns

Tuesday, September 12, 2006

Da isser wieder


...und für alle die schon schreien wollten: ,,Oh manno, ich sehe ja den Hundi gar nicht richtig. Nur der Thörl im Bild stört heftig. Für alle diejenigen ist diese Bild gewidmet.
Gute Nacht.

Mein bester Freund


Ja, ich habe einen Freund. Er ist drei Jahre alt und heißt Cody. Cody müsste normalerweise Schafe in Australien hüten. Denn Fachleute sehen sofort, dass Cody ein Australian Shepherd ist. Weil Cody aber den Luxus und das Pedigree Pal in den USA lieber hat, wohnt er jetzt bei den Amis. Als ich das erste mal ins Haus der Buckallews (meine Ersatzfamilie) kam, hatte Cody den ganzen Nachmittag damit zu tun die Herde, also alle die im Haus waren zusammen zu halten. Das müsste ihr euch so vorstellen, wie ein Hund der halt Schafe hütet. Wenn eins zu weit weg von der Herde ist, dann wird Freund Cody schon mal laut. Und meinen kleinen Neffen durfte ich schon gar nicht in seiner Nähe anfassen. Denn der steht unter Naturschutz, da passt unser Cody schon auf. Die Wochen zogen ins Land und jedes mal wenn ich ins Haus kam, verstanden wir uns immer besser. Und nun. Ja, wir küssen uns. Er schlabbert an meine Schnute und ich an seiner. Heute konnte ich das dann endlich mal auf Millionen von Pixeln festhalten. Schön warm ist es und man gewöhnt sich recht schnell dran. Nur bitte nicht abschlabbern lassen, wenn Sportfreund Cody gerade mal wieder seine Nase in alles gesteckt hat, was er draußen so gefunden hat. Und wenn wir schon mal beim Sport sind. Das Foto habe ich direkt nach unsere täglichen Sportprogramm früh um 8:00 Uhr gemacht. Ja, auch in den Ferien stehe steht der Marc so früh auf. Aber in Mittweida kann ich dann mal wieder die Sau raus lassen. Und bis 8:30 Uhr schlafen. Und wem das hier zu viele Tiere, wie mein Esel, die Football Spieler oder Cody sind, dem muss ich sagen. Nee fett bin ich hier nicht geworden, aber tierlieb umso mehr.
Marc

Sunday, September 10, 2006

Catch the god damn ball

Warum Amis auf Football so abgehen habe ich bis heute nicht verstanden. Wenn ich erhlich sein soll, hab ich auch nur gewusst, dass die das Ding irgendwie zur anderen Seite bringen müssen. Da hier in den Staaten am Sonntag die offizielle Football Saison startet, hat auch meine Gastfamilie das Fieber gepackt. Hier in Phoenix gibt es die Arizona Cardinals, bei denen es aber unmöglich ist eine Karte zu bekommen, da schon jetzt die ganze Saison ausgebucht ist. Zum Glück gibt es ja noch die College Teams, die eine Liga unter der NFL spiele. Quasi so was wie die 2. Bundesliga. Dort lümmeln sich dann meistens Studenten, die (wenn sie nicht schnell rennen, gut fangen, weit werfen oder gut tackeln könnten) niemals eine Uni besuchen würden. Hauptsache das Team ist gut und den Abschluss bekommen wir auch schon hin. Soweit dazu. Jedenfalls waren wir dort. Der Gegner (oder Feind) kam aus Nevada und hatten wohl nicht damit gerechnet, dass die Sun Devils wie eine Planierraupe alles platt machen würden Das Ende vom Lied, 6 Touchdowns und ein paar Field Goals (Punkte die mit dem Fuß gemacht wurden). Stimmung war Bombe, Stadion geil ich sitz gerade mit meinem neu erworben Sun Devils Shirt vorm Rechner. Aber der Hammer war College Town Tempe. Dort wo die ganzen Studenten wohnen. Die hatten auch so was wie ne Rochlitzer Straße, nur heißt die hier Mill Street und war voll mit Menschen. Döner hab ich keine gesehen. Aber das kommt noch. Denn der Döner erobert die Welt. Und ich brauch mal wieder einen. Das wars dann für heute.
Gute Nacht.

Friday, September 08, 2006

Bühne frei für Jeremya

Nachdem ich vorige Woche von meiner Schwester zu native Amerikans (Mr. & Mrs. Buckallew) gezogen bin, werde ich nun vollständig amerikanisiert. Ich trinke so viel Cola wie in meinen Mensa gebeutelten Magen nur reingeht. Vor dem schlafen gibt es immer warmes Essen und ich hab einen Fernseher, der so groß ist wie die Kinoleinwand in Mittweida. Noch ein riesiger Vorteil der Geschichte ist, dass man Ecken zu Gesicht bekommt, die verwöhnte Städter eigentlich meiden. Und so eine Ecke habe ich heute mit Tamy (Mrs. Buckallew) besucht. Um 7:00 am ging es zur Horsefarm. Jeden Freitag kommt sie hierher und hilft freiwillig misshandelten Pferden, die von ihrer neuen Besitzerin wieder auf Trab gebracht werden. Die Geschichten hinter den Pferden sind jedenfalls herzzerreißend. Ich war im Auftrag von imagesAZ mit am Start, da wir eine Geschichte drüber machen wollen... Viele Pferde und mitten drinne war mein neuer bester Freund Jeremya. Ein Esel, den alle lieben. Und weil der hier der everybody´s Darling ist, müsst ihr den kleinen Kerl auch mal kennen lernen. Also hier kommt er. JEREMYA.

Und an alle Mädl´s da draußen. NEIN. Ich kann ihn nicht mitbringen. Auch wenn er so süüüüüüß gugt.
Und beim nächsten mal stell ich euch mal meine neue Heimat vor.
Bis denne
Marc

Thursday, September 07, 2006

Kleine Sightseeing Tour

Erst mal willkommen in den Staaten.

Da mir der Sommer in Deutschland in den letzten Jahren dann doch etwas zu unterkühlt war, hatte ich vor in den Sommerferien gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Erstens mal richtig Wärme tanken und nebenbei noch ein Praktikum machen. Bis jetzt klappt das auch ganz gut. Seit Mitte Juli halte ich es nun schon in Phoenix (Arizona) aus. Hier bin ich als Photograph für imagesAZ unterweg. Das Praktikum hat einen riesigen Vorteil Ich kann genau das machen, was ich sonst auch immer mache. Ne ganze Menge Photos. Also alle die Lust haben auf ne kleine Sigthseein Tour durch Arizona, San Diego und San Francisco. Bitte einsteigen.

Los geht´s mit Phoenix Downtown. Sieht ungefähr so aus, wie jede große Stadt in den Staaten. Viel Glas und Stahl. Jede Bank ein Hochhaus und die reichsten sogar zwei. Und da es in den Staaten so viel böse Menschen und Krimminalität gibt haben die dort auch noch das größte Gerichtsgebäude das ich je in meinem Leben gesehen habe.

Phoenix wächst und wächst es ist wie eine Oase in der Wüste. Denn sobald du die Stadtgrenzen verlässt, stehst du einfach in der Wüste. In der Stadt merkt man davon eigentlcih nichts. Außer in der ersten Woche in der wir hier 118°Fahrenheit hatten. Ich glaube, dass sind über 40°C bei uns drüben. Dann sieht man hier keinen Menschen auf der Staße. Dann hört man hier nur noch Klimaanlagen. Hier noch ein paar Photos aus Ph (AZ).

Das neue Stadion der Arizona Cardinals (Football Team)

Na das sind mal Highway´s

Jetzt erst mal raus aus Phonix. Machen wir uns auf ne kleine Tour nach San Diego. Meine neue Liebe. Wenn ich in Deutschland eine Stadt finde die nur im Ansatz Ähnlichkeit mit S.D. hat dann bin ich der erst dort. Hammer Klima, Hammer Menschen, Hammer Strand, Hammer Meer, Hammer Landschaft.

Wie es sich für richtige Euopäer haben wir uns am Strand natürlich gut verbrannt. Aber das war es natürlich wert. Und da wir jetzt nun schon wieder beim Strand sind gibt auch gleich noch ein Bild vom Sandkasten. Weil sich einfach alles dort abspielt.

Und für alle dei es interessiert wie es den sonst so in den Staaten aussieht habe ich auch was am Start. Es ist einfach viel zu viel Platz hier drüben. So, das ein paar Häuser schon eine Stadt sind. Ich frage mich dann immer, wer zur Hölle hier wohnt. In the middle of nowhere.

Das solls von mir erst mal gewesen sein.
MfG
Marc

Wednesday, September 06, 2006

Lange genug musst ich mir mit anschauen, wie meine werten Kommilitonen im Blogsport um die Wette bloggten. Nachdem ich regelmäßig bei Poldy, Stefan, Bettina und Ralle vorbei geschaut habe,(Leandro wie konnte ich dich nur vegessen) musste ich auch so ein Ding haben. Deshalb nehmt mich bitte auf in den Kreis der Schreiberlinge, die er Welt unbedingt mitteilen müssen, was sie gerade bewegt. Jetzt werde ich mich hier erst mal umschauen und dann gibts die ersten wichtigen News.